In MemoriamSeptembermorgen 4. Juli 2025 | Von Harald Sondhof Beitrag anhörenAudio herunterladenVorgelesen mit einer synthetischen Stimme. Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch ist kein Sonnenschein zu sehn, Und durch die Felder rieselt kalt Der Regen, der zu Boden geht. Doch ahnt man schon, dass bald ein Licht Den grauen Schleier wird durchdringen, Und über Berg und Tal gebricht Der goldne Tag, der alles schwingt. So ist es auch im Menschenleben, Auch wenn der Abschied schwer und trüb, Erinnert uns ein stilles Streben, Dass alles Schöne auch vergeht, doch lebt. Eduard Mörike (1804-1875)