„Beuroner Filz“ ist keine Anspielung auf die Hausener Lokalpolitik, sondern ein werbender Hinweis auf die Initiative des Naturparks Obere Donau zur Unterstützung der heimischen Schäfer.
Zwei aktuelle Anlässe gibt es im Oktober 2025 für Fragen an den Gemeinderat.
Zum einen ist Hans-Peter Wolf jetzt ein Jahr in seinem Amt, Zeit für eine erste Bilanz.
Außerdem jährt sich in diesem Jahr der fünfte Todestag des beliebten Neidinger Bürgers Paul Briel, Zeit, ihn zu ehren.
Was hat Hans-Peter Wolf im ersten Amtsjahr vorangebracht?
Es ist gute demokratische Tradition, dass die Vertreter der Exekutive regelmäßig über das berichten, was sie erreicht haben.
Neue Regierungen veröffentlichen gewöhnlich sogar eine 100-Tage-Bilanz .
Die Gemeinde Beuron, in der ältere Menschen ohne Fahrzeug, junge Menschen auf Jobsuche und die vielen Touristen in den letzten Jahrzehnten unbeachtet blieben, benötigt Ideen und Engagement, um den Abwärtstrend umzudrehen.
Immerhin stehen auch mehr als jede 10. Wohnung bzw. jedes zehnte Haus leer.

Quelle: Gerd Altmann/Pixabay
Die notwendigen Maßnahmen für die Trendwende kennt jeder, der in der Gemeinde lebt.
Nicht alles lässt sich kurzfristig erreichen. Aber ohne anzufangen, bleibt alles beim alten.
Die Frage an Hans-Peter Wolf lautet, nach welchen Kriterien er seine eigene Leistung misst und wie weit er im ersten Jahr gekommen ist.
Wird die Gemeinde den Neidinger Bürger Paul Briel ehren?
In einer Zeit, in der viele eine Orientierung suchen, wächst die Bedeutung von Vorbildern – gerade auch für unsere Kinder.
Paul Briel (* 27.6.1934 † 23.5.2020), der sein Leben in Neidingen verbracht hat, ist ein Vorbild für alle, denen menschlicher Anstand und selbstloser Bürgersinn wichtig ist.
Intoleranz und die Ausgrenzung Andersdenkender lehnte Paul Briel grundsätzlich ab.
Er wusste, warum. In seiner Kindheit war er Zeuge, wie sein Vater und seine Familie von den Nationalsozialisten schikaniert wurden. Viele davon ehrbare Mitbürger.
Über diese traumatische Erfahrung berichtete er bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am 19. November 2019 in der Neidinger Fallhütte. Zwei seiner Töchter lasen damals aus seinen Aufzeichnungen vor.
Fünf Jahre nach seinem Tod ist die Zeit gekommen, seiner zu gedenken.
Neidinger, die ihn kannten, schlagen vor, den Platz in der Einfahrt nach Neidingen neben der Brielschen Wiese „Paul-Briel-Platz“ zu benennen.

Paul-Briel-Platz/Foto: Harald Sondhof
An dem Baum soll eine Gedenktafel an ihn erinnern.
Frage an den Gemeinderat: Unterstützt die Gemeinde die Ehrung des zu Lebzeiten hoch angesehenen Neidinger Bürgers Paul Briel anlässlich seines fünften Todestages?
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