Tag 1.442 des russischen Angriffs: War Epstein im Auftrag des russischen Geheimdienstes tätig, um die westliche Elite zu kompromittieren?

Neben den täglichen Berichten über russische Angriffe auf Zivilisten schreiben die ukrainischen Zeitungen heute über ein Thema, das eher in die USA gehört: die Epstein-Akten. Vor einigen Tagen veröffentlichte das US-Justizministerium eine letzte Tranche mit mehr als drei Millionen Seiten, vielen Videos und Fotos.

Wer sich fragt, warum ein pädophiler US-Millionär derart umfangreiche Daten hinterlassen konnte, in denen praktisch die gesamte westliche Elite vorkommt, findet in der UP eine Hypothese.

Ukrainskaja Prawda: Секс в пользу ФСБ: как файлы Эпштейна ударили по элитам США и Европы и при чем тут Россия (Sex zum Nutzen des FSB – Wie die Epstein-Files die Eliten in den USA und Europa blossstellen und was Russland damit zu tun hat)

Der ukrainische Journalist Olexande Kraev schreibt, dass hinter dem Ganzen der russische Gemeindienst stehe. Er weist darauf hin, dass die Begriffe „Putin“ und „Moscow“ viele Tausend Mal in den Epstein-Akten vorkommen. Außerdem habe Epstein laut den neuen Veröffentlichungen im Jahr 2014 einen Besuch bei Putin geplant.

Dieser sei nur wegen des Abschusses des malaysischen Flugzeugs MH 17 mit Hilfe der russischen Armee nicht zustandegekommen.

Epstein habe „Kompromat“ gesammelt, das zur Beeinflussung und Erpressung westlicher Prominenter und Politiker geeignet war.

Bildschirmfoto von UP: BeuronBerlin

(Anmerkung BeuronBerlin: Solange es keinen klaren Beleg eines Putin-Besuches gibt, ist die Verbindung von Epstein und FSB (früher KGB) nur eine Hypothese. Als gesicherte Erkenntnis gilt jedoch, dass der Vater von Ghislaine Maxwell, die derzeit wegen Sexhandels in den USA in Haft sitzt, bis zu seinem ungeklärten Tod ein regelmäßiger Informant des KGB war.)

Tatsache ist, dass Putin 1998  einen Sexskandal des damaligen Generalstaatsanwalt Skuratow inszentierte, um diesen zum Rücktritt zu zwingen. Putin war zu dieser Zeit KGB-Chef, der Generalstaatsanwalt war noch unabhängig und konnte auf legalem Wege nicht entfernt werden.

Kyiv Independent: How Ukraine appears in the latest Epstein files

Im KI geht es um die Verbindungen Epsteins in die Ukraine. Die Zeitung identifizierte in den neuen Akten zwei Model-Agenturen, die im engen Austausch mit Epstein und seinen Beauftragten standen. Das belegen Screenshots, die mit dem Artikel veröffentlicht werden.

Bildschirmfoto aus dem KI: BeuronBerlin

Masha Manyuk ist eine bekannte Persönlichkeit in der Ukraine. Jean Luc Brunel, der 2022 in seiner Haftzelle Selbstmord beging (wie Epstein), war ein enger Freund von Epstein und ebenfalls ein pädophiler Vergewaltiger.

Die Ukraine scheint für Epstein nach den vorliegenden Daten nur als Herkunftsland für Frauen gedient zu haben. 

Nakopilo: «Королеви радості» покажуть в Харкові

Der Aufmacher von Nakupilo ist heute eine Filmankündigung. Der Film „Königinnen der Freude“wird der geplanten Bevölkerung in Charkiv in zwei großen Kinos gezeigt.

Es ist „ein Dokumentarfilm über Selbstfindung, persönliche Freiheit und die Kraft der Gemeinschaft. Inmitten des Krieges schließen sich die Heldinnen des Films zusammen, um eine Benefiz-Dragshow zur Unterstützung der Ukraine und ihrer Verteidiger zu organisieren.

Der Film zeigt, wie Kunst und Kultur zu einer Form des Widerstands, der Solidarität und der Unterstützung werden.“

Foto: BeuronBerlin

Der Film wurde von ARTE, dem deutsch-französischen Kulturkanal ko-finanziert. Auch eine Form der Unterstützung durch Europa.

Zachid.net: Втрати росіян у війні проти України (Verluste der russen im Krieg gegen die Ukraine)

Wie viele ukrainische Zeitungen veröffentlicht Zachid täglich Zahlen zu den Verlusten der russischen Angreifer. Am heutigen Tag sieht die Statistik so aus:

Bildschirmfoto: BeuronBerlin

Die oberste Zeile enthält die Verluste an Soldaten. Demnach hat Russland bisher 1,24 Mio. Soldaten verloren. Die Zahl setzt sich zusammen aus den Gefallenen und den Schwerverletzten, die nicht mehr in den Kampf zurückkommen können.

Westliche Experten halten die Statistik des ukrainischen Generalstabes für realistisch.

 

 

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